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Marie-Christin Zeisset

Choreographin (Gast)

Marie-Christin Zeisset ist freischaffende Stepptänzerin, Choreographin und eine renommierte Pädagogin. Nach einer klassischen Ballettausbildung und dem Abitur begann sie zu steppen und hatte das Glück, noch von Legenden wie den Nicholas Brothers, Donald O’Connor, Henry LeTang sowie Savion Glover zu lernen.

Neben diversen Auftritten für verschiedenste Events und Theater-Produktionen in Europa, den USA und Asien, war sie zwei Jahre auf Europatournee mit „Magic Of The Dance“, 2001 Europatour für DHL mit „Rhythm, Drum & Dance“, später bis 2012 Europatournee mit „Flames oft he Dance“. Ab 2002 arbeitete die gebürtige Berlinerin mehrere Jahre als Trainerin und Choreographin für den Friedrichstadtpalast, wo sie 2004 und 2006 für die Weihnachtsrevue „Jingle Bells“ als Steppsolistin engagiert war. Sie choreographierte für das MDR Fernsehballett und steppte mit Andrej Hermlin im Konzerthaus am Gendarmenmarkt, mit der Jungen Symphonie Brandenburg und den London Shirt Tail Stompers. Zum 80. Geburtstag von Caterina Valente erweckte sie deren Steppschuhe im TIPI zu neuem Leben. Seit 2009 schreibt Marie-Christin alljährlich eine Weihnachtsshow für ihre Schüler, begann zu texten, Galaprogramme zu konzipieren und schließlich Gesangsunterricht zu nehmen. 2014 kreierte sie anläßlich ihres 20-jährigen Bühnenjubiläums die Stepptanz-Revue „All That Tap!“, die mehrfach erfolgreich im Berliner Schlosspark Theater spielte. Zeitgleich entstand zusammen mit Robin Poell das Programm „Aus Versehen Paris“.                                                                                                                                                                         

Marie-Christin arbeitete als Choreographin und Steppcoach von Hannelore Elsner für Oscar Röhler‘s Film „Fahr zur Hölle, Schwester“ und choreographierte u.a. die Musikvideos „Gekommen, um zu bleiben“ (Wir sind Helden), „Drück die Eins“ (Annett Louisan) und „L-O-V-E“ (Nena, Boss Hoss, Matthias Schweighöfer für „Rubbel die Katz“), die Kurzfilme „Irgendwo in Berlin“ (Rosenstolz) und „Titus & Alfonso“ sowie unter der Regie von Tobias Bonn die Andrews Sister Revue „Sisters Of Swing“ am Deutschen Theater Göttingen und „Die Csardasfürstin“ am Theater am Domhof Osnabrück. 2013 choreographierte sie für die Konzertdirektion Landgraf die Show „Du kannst nicht immer 60 sein“ mit Ilja Richter & Ulrich Heissig  am Schauspielhaus Hannover und im Theater am Kurfürstendamm, 2014 im Theater im Rathaus Essen das Stück „Unbehandelt“ von Amina Gusner. 2015 folgte ebenfalls für die Konzertdirektion Landgraf die Choreographie zu „Kiss me Kate“ unter der Regie von Hardy Rudolz. Ihre Choreographie für die Uraufführung von Peter Lunds „Stella“ an der Neuköllner Oper (Regie: Martin G. Berger) wurde für den Dt. Musicalpreis 2016 nominiert. 2017 choreographiert sie die Stepnummern für „Me and my Girl“ (Regie: Kay Link) an den Theatern Vorpommern, danach in Augsburg „Roxy und ihr Wunderteam“ unter Martin G. Bergers Regie. Für den Musicalpreis 2017 im Wintergarten Berlin wird sie das Opening choreographieren.                                                                                       

Seit 8 Jahren leitet Marie-Christin in Berlin ihr eigenes Studio (seit 2015 im STEPS) und konnte mehrfach Kinder an den Friedrichstadtpalast, das Berliner Ensemble und andere Produktionen vermitteln. Seit dem WS 2016/17 ist sie Step-Dozentin an der UdK Berlin. Des Weiteren entwirft und näht sie nicht nur ihre eigenen Kostüme, sondern auch für Firmen-Events (u.a. Lambertz Fashion Night) und Shows (u.a. Bayu-Theater Chongquing).

Aktuelle Inszenierungen

Me and My Girl  Step-Choreographie