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Michael Baba

Tenor (Gast)

In Potsdam geboren, studierte Michael Baba Gesang an der Hochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Erste Engagements führten ihn ans Opernstudio der Semperoper Dresden, nach Schwerin (Tamino /“Zauberflöte“) und Mannheim (Narraboth /“Salome“). Festengagments in Münster, am Metropoltheater in Berlin (unter der Intendanz von René Kollo) und am Gärtnerplatztheater in München gaben ihm Gelegenheit, sich ein breites Repertoire zu erarbeiten (Maler und Neger/“Lulu“, Narraboth/Salome, Baron Kronthal/“Wildschütz“, Herzog/“Nacht in Venedig“, Symon/“Bettelstudent“, Hoffmann /“Hoffmanns Erzählungen“, Tom Rakewell /“Rake`s Progress“, Gouverneur, Vanderdendur und Ragotsci /„Candide“ sowie Lucio in Wagners „Liebesverbot“), als Max in Webers "Freischütz" wurde er an mehreren deutschen Theatern (Dessau, Koblenz), an der Volksoper Wien, am Opernhaus Graz, in St. Gallen und den USA verpflichtet; Erik im "Fliegenden Holländer" sang er u.a. in Dessau, auf einer Japan-Tournee, in Chemnitz, Hans ("Verkaufte Braut") und Parsifal in Koblenz. Bei den Tiroler Festspielen in Erl unter Gustav Kuhn erarbeitete er sich das Heldentenor-Repertoire: Parsifal (2006), Siegmund/Walküre, Stolzing (2009), Tristan (2012). Die Wiener Volksoper lud ihn als Matthias Freudhofer ("Evangelimann"), und als Pedro in D`Alberts „Das Tiefland“ ein.  Sein Debüt als Florestan (Fidelio) machte er 2008 in Guadalajara/Mexiko, eine Partie, die er danach auch an der Badischen Staatsoper Karlsruhe sang. An der Oper Leipzig debütierte er als Erik („Der Fliegende Holländer“ und wurde als Prinz in "Die Liebe zu den 3 Orangen", wieder eingeladen. Am New National Theatre Tokyo sang er die Rolle des Kaiser in "Die Frau ohne Schatten" zum ersten Mal, kurz danach hatte er als König Kreon in Aribert Reimanns Oper "Medea" an der Oper Frankfurt großen Erfolg. 2011/12 stand er u.a. als Tichon in „Katja Kabanowa“ in Maastricht, als Parsifal und Stolzing bei den Tiroler Festspielen in Erl, sowie in der Titelpartie in König Kandaules (A:Zemlinsky) am Teatro Massimo in Palermo auf der Bühne. Im Oktober 2012 debütierte er als Tristan mit großem Erfolg in einer Produktion des Landestheaters Salzburg im Haus für Mozart. Gleich danach sang er Parsifal in Detmold, gab im Januar 2013 sein Debüt an der Oper in Toronto als Tristan und sang im Mai 2013 wieder Tristan an der Novaya Opera in Moskau. Sein Rollendebüt als Siegfried („Siegfried“) gab er im Sommer 2014 bei den Tiroler Festspielen in Erl, wo er 2015 auch Siegfried in der Götterdämmerung sang. Von 2014-2016 war er Ensemblemitglied am Staatstheater Mannheim und sang dort u.a. Max („Der Freischütz“), Parsifal, Herodes („Salome“), und Fritz („Der Ferne Klang“). 2016 gab Michael Baba sein Rollendebüt als „Otello“ beim Festival Oper Burg Gars. Auf dem Konzertsektor ist Michael Baba ebenfalls sehr gefragt. So sang er unter anderem: Beethovens 9. Symphonie, „Christus am Ölberg“, Haydns „Jahreszeiten“, Honeggers „König David“, Mahlers „Lied von der Erde“ und das „Requiem“ von Mozart. Michael Baba hat mit Dirigenten wie Johannes Debus, Sascha Götzel, Leopold Hager, Will Humburg, Lothar Koenigs, Gustav Kuhn, Jan Latham-König, Jun Märkl, Marc Piollett, Christof Prick, Peter Schneider, David Stahl, Johannes Wildner und mit Regisseuren wie Peer Boysen, August Everding, Johannes Felsenstein, Claus Guth, Harry Kupfer, Marco Maria Marelli, Georg Quander, Michael Quast  und Nicola Raab gearbeitet. Mit dem „Tannhäuser“ gibt Michael Baba am Theater Vorpommern sein Rollendebüt in der Titelpartie.

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