Text

„Und auf das Tamburin der Sonne schlägt der unbesiegbare Skythe.“
Konstantin Dmitrijewitsch Balmont

4. Philharmonisches Konzert

Pjotr Tschaikowskij:
„Francesca da Rimini“ op. 32

Sergej Prokofiew:
Konzert für Klavier und Orchester
Nr. 3 C-Dur op. 26

Sergej Rachmaninow:
Sinfonische Tänze op. 45

Termine

Die große tragische Liebesgeschichte aus Dantes „Göttlicher Komödie“ stand Pate für Tschaikowskijs sinfonische Dichtung „Francesca da Rimini“, die Camille Saint-Saens als „wütenden Sturm“ eines der „zartesten und freundlichsten aller Menschen“ apostrophierte. Sergej Prokofjew, der eher für sein zupackendes Wesen als für Zartheit bekannt war, schrieb mit seinem dritten Klavierkonzert ein Werk, das in seiner Gegenüberstellung von lockerer Heiterkeit und bissigem, ja bisweilen sarkastischem Tonfall schnell zum erfolgreichsten der fünf Klavierkonzerte Prokofjews avancierte. Als Solist des Abends wird der russische Pianist Ilya Rashkovskiy den ebenso reiz- wie anspruchsvollen Klavierpart interpretieren. Das letzte Werk des Abends ist zugleich auch eines der letzten Werke des Komponisten Sergej Rachmaninow. 1940 im amerikanischen Exil entstanden bilden die sinfonischen Tänze gewissermaßen sein programmatisches Vermächtnis.

Text Ilya Rashkovskiy
Foto: Tasha Ong