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„Vom Frühling sollte schon an und für sich in jeder Musik etwas zu finden sein.“
Robert Schumann

6. Philharmonisches Konzert

Masanori Kato:
„Legends in the sky”
Europäische Erstaufführung

Antonín Dvořák:
Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53

Robert Schumann:
Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“

Text Foto: Michiharu Baba

Termine

Das Œuvre des japanischen Komponisten Masanori Kato ist gekennzeichnet von Grenzüberschreitungen. Er komponiert genreübergreifend von Solostücken bis hin zu großen Opern und bleibt dabei immer tonal verhaftet und lyrisch. Die Komposition „Legends in the Sky“ entstand 2013 und wird im Rahmen dieses Konzertes erstmals in Europa zu hören sein.

Nach dem Erfolg seiner „Slawischen Tänze“ rissen sich Verleger wie Solisten um die Werke Dvoraks. Sein Violinkonzert entstand auf Drängen beider Seiten. Formal orientierte sich Dvorak mit diesem Werk noch klar an Johannes Brahms, erweiterte die Klangsprache aber um den für Dvorak so typischen national geprägten Tonfall. Dabei entstand ein Konzert, wie es Verleger und Solisten wünschten: „recht originell, kantilenenreich und für gute Geiger“. Mit Yoé Miyazaki nimmt sich eine international erfahrene Geigerin des solistischen Parts an.

Als Robert Schumann sich 1841 an die Komposition seiner Ersten Sinfonie wagte, befand er sich in einem wahren Schaffensrausch. In nur vier Tagen entstand die komplette Partiturskizze der „Frühlingssinfonie“, die ihren Beinamen weniger einer inhaltlichen Programmatik als vielmehr jenem „Frühlingsdrang“, den Schumann bei der Arbeit an der Komposition verspürte, zu verdanken hat.

 

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