Text

Freiheit ist aber etwas,
das die Menschen noch nie
völlig begriffen noch gänzlich
empfunden haben.
Ferruccio Busoni

4. Philharmonisches Konzert

Ferruccio Busoni:
Lustspiel-Ouvertüre op. 38
Antonín Dvořák:
Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104
Johannes Brahms:
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68

Termine

Ferruccio Busoni, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 150. Mal jährt, gilt als einer der Väter der Modernen Musik. Im Bewusstsein der musikalischen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts richtet er in seinen Kompositionen den Blick nach vorn und schafft so eine einmalige Synthese aus Vergangenem, und Kommendem. Die „Lustspielouvertüre“ op. 38 ist das erste Orchesterwerk in dem er ganz zu seinem persönlichen Stil gefunden hat.

Der von Mstislav Rostropowitsch als einer der „führenden Cellisten seiner Zeit“ betitelte Cellist Wolfgang Emanuel Schmidt ist der Solist in Antonín Dvořáks Cellokonzert in h-Moll. Dieses gleichermaßen berühmteste wie berührendste romantische Solokonzert verleitete Johannes Brahms zu dem Ausruf: "Warum habe ich nicht gewusst, dass man ein Cellokonzert wie dieses schreiben kann? Hätte ich es gewusst, hätte ich schon vor langer Zeit eines geschrieben!" Ein ähnliches Erstaunen mag der Anblick der Wissower Klinken auf der Insel Rügen bei Johannes Brahms ausgelöst haben, sollen sie doch der inspirative Funke für die Entstehung seiner Ersten Sinfonie gewesen sein, die bis heute untrennbar mit Rügen verbunden ist.