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Gräfin Mariza

Operette in drei Akten
von Emmerich Kálmán
Text von Julius Brammer und Alfred Grünwald

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Die reiche und schöne Gräfin Mariza will heiraten! Schnell soll die Verlobung auf einem ihrer ungarischen Schlossgüter auf dem Land gefeiert werden. Allerdings plant Mariza – sehr zur Überraschung der Gesellschaft – die Feier ganz ohne den Verlobten. Denn dessen Name „Baron Zsupán“ hatte sie nur erfunden, um sich ein für allemal von aufdringlichen und geldgierigen Heiratskandidaten zu befreien. Doch plötzlich taucht tatsächlich ein Mann auf, der diesen Namen trägt, und fordert seine Rechte ein. Zum Glück hat dieser bald ein Auge auf die Komtesse Lisa geworfen, die unter der Festgesellschaft weilt. Denn Mariza ihrerseits interessiert sich längst für ihren neuen Gutsverwalter, Tassilo. Als sie jedoch erfährt, dass der ein verarmter Graf ist, wittert sie auch in ihm nur einen neuen mitgiftgierigen Freier. Da muss erst die reiche Erbtante erscheinen, um nicht nur Tassilos Schulden zu begleichen, sondern um auch alle anderen Missverständnisse gründlich aus dem Weg zu räumen …

Wiener Walzer-Klänge und kecke Modetänze der 1920er Jahre, gewürzt mit ungarisch-zigeunerischen Weisen – das waren die Zutaten für sein Erfolgsrezept, nach dem Emmerich Kálmán neun Jahre nach der „Csárdásfürstin“ seine neue Operette braute, in der sich Humor und Sentiment in einzigartiger Weise miteinander verbinden. Nur ein Jahr nach der Uraufführung in Wien kam die „Gräfin Mariza“ 1925 am Theater Stralsund heraus und auch heute noch – genau 90 Jahre später – geht von dem Werk ein ganz besonderer Reiz aus.

"Einmal das Herz in toller Lust verschenken, küssen, küssen und nicht denken!"