What a mess! - Wie bitte?

Lost and Found: Ein Herz und andere Dinge

Ein englisch-deutsches Klassenzimmerstück ab 8 Jahren von Rike Reiniger Ideal für Englisch-Anfänger!

Termine

August hat sein Zimmer in ein Schlachtfeld verwandelt. Schraubenzieher, Schwert, Kochlöffel bis hin zur Zahnbürste und noch viel mehr … Alles liegt kreuz und quer herum. Hoffnungslos, hier Ordnung machen zu wollen. Und dann kommt auch noch Judy und macht das Chaos perfekt. Sie lenkt ihn ständig ab und stellt eine Frage nach der anderen. „Do you understand?” Sie spricht nicht deutsch und August versteht nur Bahnhof. Aber sie lässt nicht locker und eröffnet kurzerhand ein „Lost and Found Office”. Ein Fundbüro! Unglaublich, was sich in seinem Kinderzimmer alles finden lässt! Judy und August geben sich mit Händen und Füßen und schließlich auch mit ihren Herzen einem wundervollen Spiel hin. So wühlen die beiden in den Dingen, erkunden die Sprache des anderen und räumen auf.

Pressestimmen

Ich hab's! Im Fundbüro der Wörter

Das deutsch-englische Klassenzimmerstück „Lost and found“ begeistert Krull-Schüler bei der Premiere.

Schon nach den ersten Sätzen ist klar: Dieses Theaterstück kommt an. Schauspieler Jan Bernhardt steht da in moosgrüner Hose und kariertem Alt-Herrenhemd, mitten im Klassenzimmer der 3b in der Karl-Krull-Schule, und liest mit aufgeregtem Lächeln einen Brief vor: „Lieber August...“ – er strahlt, liest weiter im Tonfall neugieriger Vorfreude: „Du musst heute hier unbedingt aufräumen!“

Tatsächlich: Wo sonst die Tische und Stühle der Drittklässler stehen, herrscht an diesem Mittwoch bei der Premiere des Klassenzimmerstücks „Lost and found“ Chaos: Kochlöffel, Haarbürste, Puppe, Zahnbürste, rosa Tuch – alles liegt verstreut auf dem Boden. Oder wie man auch sagen könnte: spoon, hairbrush, doll, toothbrush... – so heißen diese Gegenstände nämlich auf Englisch, wie die Kinder im Laufe des Stücks lernen.

[...]„Hat Euch das Stück gefallen?“, fragt Theaterpädagoge Jan Holten am Schluss nach dem Applaus und fegt die Requisiten zur Seite. „Jaaaaaaa!“, kommt es von den Zuschauern. Als Holten dann wissen will, wer welche Szene am lustigsten fand und wie Judy und August es schafften, sich zu verständigen, gehen zig Kinderhände in die Höhe, fast jeder will was sagen. Zum Abschluss dann noch zwei Spiele, bei denen die Kinder mit Holten im Kreis stehen und jeder mal einen englischen Satz sprechen muss. Schulleiterin Kerstin Hochheim guckt zu und findet begeisterte Worte. Es war das erste Mal, dass sie das Theater mit einem Klassenzimmer-Stück in die Krullschule holte, erzählt sie. Die beiden vierten Klassen hätten schon bei den Endproben zugeguckt, die 3 b nun also bei der Premiere. „Ich bin total begeistert, die haben den Spaß an der Sprache so toll rübergebracht“, sagt sie. Auch die Nachbereitung mit dem Theaterpädagogen sei toll. Und im Klassenzimmer kämen die Schauspieler den Schülern wohl noch näher als im Theater. „Man hat gesehen, dass die Kinder die ganze Zeit dabei waren. Das war sicher eine tolle Erfahrung!“ [...]

 

OZ Greifswald vom Fre, 4. Oktober 2013