100 JAHRE: WELCHE REVOLUTION(EN) WERDEN WIR ERLEBT HABEN WERDEN? [FUTUR III]

Work and Progress: Forschen am Widerstand
Performance / Workshop / Diskussion

Termine

  • 23.02.2018 19:30 Uhr Foyer, Stralsund
  • Eintritt frei!

Am 7. November begehen wir den 100. Jahrestag der Oktoberrevolution – für die Einen ein Umsturz, für die Anderen eine Revolution. Für alle aber unzweifelhaft der Beginn einer grundsätzlich anderen Weltordnung – einer bipolaren Welt unter Führung der USA und der UdSSR – die sich erst mit dem Fall der Mauer im November 1989 auflöste. Der Westen steht seitdem ohne den einen großen Gegner da – und droht dem Thema Sicherheit alle seine Vorzüge zu opfern. Unter dem Motto „Wir müssen Gegengeschichte schreiben“ (Harald Welzer) forscht das Kunst-Kollektiv „Institut für Widerstand im Postfordismus“ seit dem Sommer 2014 zu Widerstandsformen im neoliberalen Zeitalter. Ein zentraler Arbeitsbereich des Instituts ist dabei die Erstellung von Prognosen – wie wird sich der Widerstand bis 2029 weiterentwickeln?

Im Rahmen seiner Reihe „Forschen am Widerstand im Postfordismus – Work in Progress“ lädt das Institut seit November 2014 verschiedene Expertinnen und Experten aus theoretischen und aktivistischen Kontexten ein, um widerständige Formen vorzustellen und im anschließenden Open Space gemeinsam weiter zu entwickeln. Nun ist das Institut zu Gast im Theater Vorpommern und lädt zu seiner offenen Forschungsplattform ein, bei der Gäste Einblicke in Techniken und Instrumente des Widerstands geben. Nach einem Input in Form von Lectures öffnet sich die Runde für das gemeinsame Gespräch. Welchen Widerstand wollen wir für eine bessere Gesellschaft leisten? Welche Visionen für unsere Gesellschaft gibt es und welche Formen des zukünftigen Zusammenlebens können wir uns vorstellen?

Weitere Informationen zum Institut für Widerstand im Postfordismus finden Sie auch unter www.institut-wip.de