Thomas Bernhard: "Der Untergeher"

Bitterböser Humor. Existentiell brisant. Christian Fries in einer Produktion des Stadttheater Gießen

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Zwei junge Klavierstudenten begegnen auf einem Sommerkurs dem noch unbekannten Pianisten Glenn Gould. Dessen geniales Spiel demoralisiert sie derartig, dass sie ihre Karriere aufgeben, ehe sie begonnen hat.

In Bernhards Roman geht es um Vereinsamung, verfehlte Lebensideale, familiäre Verstrickungen. Düstre Stoffe, aber in Bernhards rhythmisch-musikalischer Sprache grandios, voll grotesker Komik.

Christian Fries, selbst Pinaist, stellt den Text in den Mittelpunkt. Erzielt darauf, die Entstehung der Gedanken transparent zu machen und das Publikum in diese Gedanken zu verstricken.

 

Ein besonderes Stück braucht auch einen besonderen Ort. Dieses Stück spielt in der Unterbühne des Theater Putbus. Dort , wo der normale Theaterbesucher niemals hinkommt nur als (r)Untergeher eben..

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