Klassik meets Jazz - verborgene Parallelen

Ein Entdecker-Konzert mit dem Lora Kostina Trio

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Eine ganz eigene Sicht auf die große Themen der Klassik aus dem Blickwinkel des Modern Jazz mit dem Lora Kostina Trio

„Walkürenritt“ – ein moderner Hit? Schumanns Klavierzyklus „Carnaval“ im Trio mit Schlagzeug interpretiert? Eine groovende Arie aus der Matthäuspassion von J. S. Bach, geht das? Kann man in einer sensiblen Jazzballade plötzlich den Hauch Melodik und Harmonik von Chopin erkennen? Wie spiegelt sich der improvisatorische Gestus einer Fantasie von Mozart in einer Jazzkomposition? Und was haben das bekannte Jazzstück „St. Thomas“ und die Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner gemeinsam? 

In dem Programm begibt sich das Trio um die aus Sankt-Petersburg stammende Leipziger Pianistin Lora Kostina auf eine Entdeckungsreise und veranschaulicht, wie eng die Parallelen zurückliegender Musikepochen und des modernen Jazz  - sowohl kompositorisch als auch in der „hohen“ Kunst der Improvisation - nebeneinander liegen. Die Musiker, inspiriert durch große Themen der Vergangenheit, reflektieren sie im Kontext des Modern Jazz, spielen eigene Kompositionen und verwirklichen so die Idee vom grenzübergreifenden Wesen der Musik.

Besetzung:

Lora Kostina, Piano, Arrangements

Daniel Werbach, Kontrabass

Stan Neufeld, Schlagzeug