Marc Schnittger: "Der Garten der Lüste"

Ein Theaterprojekt über den Lockruf des Archaischen

Text Text

Termine

Inspiriert von Hieronymus Boschs spätmittelalterlichem Gemälde Der Garten der Lüste präsentiert der Schauspieler und Puppenbauer Marc Schnittger eine fantastische Kombination aus Figurentheater, Schauspiel und Klangwelt: Ein sinnlich-spektakuläres Panorama menschlicher Sehnsüchte.

Eine illustre Gruppe bizarrer Gestalten folgt einem mysteriösen Ortskundigen in die Wildnis. Die Vergnügungssüchtigen sind auf der Suche nach einer verheißungsvollen Lichtung, an der die geheimsten Wünsche in der Erfüllung gehen sollen. Doch die Expedition landet im Sumpf ihrer Innenwelt. Eine biblisch-fantastische Groteske über eine Lebenssinn suchende Zivilisation.

Cherub: Alle amüsieren sich. Können Sie das nicht ertragen?

Kid: Was glauben Sie wohl zum Teufel, was hier los ist! Das Jüngste Gericht ist los!

Presssstimmen:  Eine dichte, packende Inszenierung. Augsburger Zeitung

Paradise lost, jenseits von Eden, geschlossene Gesellschaft irgendwowischen Milton, Dante, Satre und Hieronymus Bosch. Eine fantastische Allegorie, schwer zu deuten, aber leicht zu  begreifen: Es geht ums Leben, jene Krankheit, die zum Tod führt, mit ihren Freunden, Lüsten, Verstrickungen und seelischen Abgründen. Die Hölle, das sind die anderen. Rhein-Zeitung

Text