Text

„Sie werden sich hineinträumen können in die dunkle Welt der Schatten.“
Arnold Böcklin

2. Philharmonisches Konzert

Sergej Rachmaninow
„Die Toteninsel“ Sinfonische Dichtung op. 29
Edvard Grieg
Konzert für Klavier und Orchester a-Moll op. 16
Max Reger
Vier Tondichtungen nach Arnold Böcklin op. 28

Termine

Arnold Böcklins Gemälde „Die Toteninsel“ traf den Nerv seiner Zeit. Gemalt zwischen 1880 und 1886 drückte der Symbolist in Farbe, Form und fünf Versionen den Weltschmerz einer ganzen Generation aus – einer Generation, der auch Sergej Rachmaninow und Max Reger noch angehörten. Und so setzten sie in Musik, was Böcklin auf Leinwand gebannt hatte: die Unsicherheiten und Gewissheiten einer Zeit, die gleichermaßen Ende und Anfang, Sturz und Aufbruch, Verfall und Neuanfang – in jedem Fall aber Zeitenwende bedeutet.

Gut 10 Jahre vor Böcklins „Toteninsel“ schrieb Edvard Grieg sein erstes und einziges Klavierkonzert. Es sollte sein großer Wurf werden – und selbst der Komponist konnte davon nicht lassen. Der Urfassung aus dem Jahr 1868 ließ Grieg bis 1907 nicht weniger als 7 Bearbeitungen folgen. Der junge japanische Solist Takashi Yamamoto spielt das kraftvolle Original dieses Klavierkonzertes. Das Philharmonische Orchester Vorpommern wird an diesem Abend geleitet von Roland Kluttig, Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg und vielgefragter Gastdirigent im In- und Ausland. 

 

Wir danken dem Autohaus Boris Becker, Sponsor der Philharmonischen Konzerte

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