Text

„Sie hat sich mir und dem Orchester immer tiefer in die Seele gesenkt.“
Joseph Joachim über Brahms‘ 4. Sinfonie

3. Philharmonisches Konzert

Johann Sebastian Bach
Passacaglia und Fuge c-Moll BWV 582
für großes Orchester arrangiert von Leopold Stokowski

Karl Amadeus Hartmann
„Concerto funèbre” für Violine und Streichorchester
Johannes Brahms
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Termine

Leopold Stokowski war ursprünglich Organist, bevor er seine Laufbahn als Dirigent und Arrangeur begann. Aus diesen Anfängen seiner musikalischen Karriere stammt die große Liebe zu den Werken Johann Sebastian Bachs, die er in seinen groß angelegten Orchesterarrangements der Orgel entriss, dem Sinfonieorchester schenkte und so dem großen alten Werk zu einer unerhörten Neuinterpretation verhalf.

Karl Amadeus Hartmanns Violinkonzert entstand in den ersten Kriegsmonaten des Jahres 1939. „Diese Zeit deutet den Grundcharakter und Anlass meines Stückes an“ schrieb Hartmann und fasste seinen Zorn und seine abgrundtiefe Trauer in eindringliche Musik. Das „Concerto funèbre“ ist eine Herzensangelegenheit, derer sich Mika Seifert als Solist des Abends musikalisch annehmen wird.

Johannes Brahms setzte 1885 mit seiner Vierten den Schlusspunkt an sein sinfonisches Schaffen und einen Meilenstein in der Geschichte der Sinfonie. Sie bildet nicht nur den Abschluss des 3. Philharmonischen Konzertes, sondern vermag es darüber hinaus noch, mit der großen Passacaglia, die den Finalsatz bestimmt, den Bogen zurückzuschlagen zum Anfang des Abends und zu Brahms‘ lebenslangem Vorbild Johann Sebastian Bach.

 

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