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Die ganze Vielfalt, der ganze Reiz, die ganze Schönheit des Lebens besteht aus Schatten und Licht.
Lew Tolstoi

6. Philharmonisches Konzert

Johannes Brahms:
Variationen über ein Thema von Joseph Haydn
op. 56a

Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 22 Es-Dur
KV 482

Ettore Prandi:
Sinfonie Nr. 2 „Vineta“ (Uraufführung)
Zóltan Kodály:
Variationen über ein ungarisches Volkslied
(„Der Pfau flog“)

Termine

Ein Thema ist der Kern eines jeden Werkes dieses Abends. Ein Thema, das so viel Entdeckenswertes in sich trägt, dass es zum Ausgangspunkt zahlreicher Variationen wird. Johannes Brahms legt seinem variantenreichen Opus einen Bläserchoral, der seinerzeit noch Joseph Haydn zugeschrieben wurde, zugrunde; Zoltán Kodálys Variationen basieren auf einem ungarischen Volkslied. Ausgehend von diesem Material entwickeln sowohl Brahms als auch Kodály ihren eigenen Kosmos neuer Varianten und Themen. Der in Hamburg lebende Pianist, Dirigent und Komponist Ettore Prandi legt seiner 2. Sinfonie ein inhaltliches Variationsprinzip zugrunde, das um den programmatischen Titel „Vineta“ kreist. Eine Variante des klassischen Klavierkonzertes steuert Matthias Kirschnereit mit seiner Interpretation von Mozarts farbenprächtigem Es-Dur Klavierkonzert bei. Während hier die Anlage des zweiten Satzes als Variationssatz ganz der Konvention der Zeit entspricht, kann der Einsatz von Klarinetten anstelle der sonst üblichen Oboen in der Besetzung ganz klar als zukunftsweisende Variante angesehen werden.

 

Die Philharmonischen Konzerte werden unterstützt durch

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