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Anton - Das Mäusemusical

Anton - Das Mäusemusical

von Gertrud und Thomas Pigor, Musik von Jan Fritsch Ab 5 Jahren

Termine

Anton, genannt Toni, ist das musikalische Wunderkind der Familie und übt unermüdlich auf der Geige – auch wenn keiner es hören will. Die Mäusefamilie hat es sich unter dem Tisch so richtig gemütlich eingerichtet und freut sich auf die Weihnachtszeit als Höhepunkt des Mäusejahres. Für die kleine Maus Toni ist es das erste Mal in ihrem Leben, dass Plätzchen- und Tannenduft in ihre Nase steigen. Die Vorfreude der Mäuse auf den weihnachtlichen Festschmaus wird jedoch empfindlich getrübt, als sie den Wunschzettel des Kindes ihrer Gast-Familie finden: “Liebes Christkind! Ich wünsche mir nichts sehnlicher als eine Katze!" Die Mäuse sind alarmiert. Und als plötzlich auch noch ihre Tante Lizzy mit gepackten Koffern vor der Tür steht, scheint das Weihnachtsfest auf eine Katastrophe zuzusteuern ...

Erleben Sie das diesjährige Familienstück zur Advents- und Weihnachtszeit einmal aus einer ganz anderen Perspektive.

PRESSESTIMMEN

Vergnügliches Weihnachtsmusical mit viel Sprachwitz

von Juliane Voigt

Es ist das Weihnachtsmärchen des Theaters Vorpommern - „Anton, das Mäusemusical“. Am Sonntag Nachmittag war die Premiere. Und, ja, auch Mäuse freuen sich offensichtlich auf Weihnachten. Es ist ein Weihnachtsmäusemusical. Mit viel Sprachwitz und Guter-Laune-Musik. Geschrieben von Gertrud und Thomas Pigor. Den Song „"... Wir machen Katzenmusik"“ wird man am Ende gar nicht mehr los. Inszeniert hat es Reinhard Göber. Für vier Mäuse und einen schwarzen Katzenschwanz.

Tante Lissy (Claudia Lüftenegger) im Dirndl brachte die Kinder erstmal mit ihrem durchdringenden Geschnackel im schlimmsten wienerischen Dialekt in die Gänge. Trampelnd lockten sie die Mäuse der Familie Hoffmann unterm Wohnzimmer-Sofa hervor. Denn da lebten die drei Neffen, die bald auch heimgesucht werden sollten von der militanten Tante Lissy, wovon aber ein Neffe eine Nichte war, Antonia, genannt Anton, gespielt von Sarah Bonitz in reizender rosa Rüsche, das Wunderkind an der Geige, deren Gequietsche an dem Instrument allen noch das Leben retten sollte.

Die Mäusewelt (Bühne und Kostüme: Ariane Salzbrunn) besteht aus einem Tischbein, einer Scheuerleiste und einer Steckdose. Die Hoffmanns tauchen als bedrohliche Scheinriesen-Projektionen an der Wand auf. Mit den Brüdern Willi (Linus Buck), die Fressmaus, und Franz (Julius Robin Weigel), die Kampfmaus, lernt Anton, das jüngste Familienmitglied, die Gefahr durch Staubsauger und Klappfallen kennen.

Bis sie auf dem Wunschzettel der Hoffmannschen Tochter, der als riesiges iPhone auf dem Boden landet, das Wort „Katze“ entziffern. Es war ein sehr vergnüglicher und bunter Nachmittag. Mit Katzenmusik-Zugabe. Leicht verständlich für Eltern und Kinder, die sogar auf die Bühne mussten, um den Mäusen zu helfen, den Stecker aus der Dose zu kriegen.

Und was lernen wir daraus? Auch Mäuse haben ein Recht auf Weihnachten: Plätzchen ab jetzt nicht mehr in Dosen lagern!

Ostsee-Zeitung, 15.11.2016