Monodramen (2)

Never fuck with the King
von Oliver Scheer
Charlotte - Leben? Oder Theater? - Das Leben der Charlotte Salomon
von Oliver Scheer nach David Foenkinos

Termine

  • 21.12.2017 20:00 Uhr Rubenowsaal (Stadthalle), Greifswald
  • Premiere
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Never fuck with the King

Hier Er: Der King of Rock’n’Roll, die Ikone einer ganzen Generation. Seine Musik: Sex, Auflehnung und Revolution. Und da Walter: Sein größter Fan. Während Elvis auf großen Bühnen spielte oder ganze Stadien füllte, tingelt Walter durch Kneipen, Bars und Supermärkte. Auch auf Jahrmärkten und Partys gibt er den Elvis und eifert so seinem Idol nach. Was als von Familie und Freunden belächelte Idee begann, wird für den Fanboy Walter immer mehr zu einem obsessiven Roadtrip Richtung Graceland – Elvis’ letzter Ruhestätte. Es wird eine Fahrt in den Abgrund der eignen Seele. Walter ist bereit, für seine Leidenschaft alles zu opfern, solange er damit dem King of Rock’n’Roll nur nahe sein kann. Ein Stück über Leidenschaft und Liebe bis hin zur Selbstaufgabe – mit den unsterblichen Songs von Elvis Presley.

 

Charlotte - Leben? Oder Theater? -  Das Leben der Charlotte Salomon

Die deutsche Malerin Charlotte Salomon schuf mit der Bildserie „Charlotte – Leben? Oder Theater?“ einen zwischen den Jahren 1940 und 1942 entstandenen und 1325 Bilder umfassenden Werkzyklus, der in der Kunstgeschichte seinesgleichen sucht. In diesem „Singespiel in drei Farben“ wie Charlotte es nannte, erzählt sie vom bürgerlichen Leben in Berlin, dem Selbstmord ihrer Mutter, der neuen Frau ihres Vaters, den Großeltern, die stets gegen ihre Malerei eingestellt waren, der großen Liebe ihres Lebens, ihrer Hochzeit und ihrem Exil in Südfrankreich – als Jüdin musste Sie sich vor der mit den Nazis kollaborierenden Vichy-Regierung verstecken. Doch Charlotte Salomon wurde in Nizza denunziert, verhaftet, deportiert und im Oktober 1943 im Konzentrationslager Auschwitz ermordet – da war sie im fünften Monat schwanger. „Charlotte – Leben? Oder Theater?“ ist eine Reise durch Charlottes Leben anhand ihrer Kunstwerke, die als ihr Vermächtnis überdauert haben. So löst sich im Monodrama ihre Intention einer theatralen Inszenierung ihrer Lebensbilder ein.